lago di garda 2025

Anreise: Gegen 10 Uhr nach einer Übernachtung im Schwarzwald gestartet. Über die Dörfer Richtung Schaffhausen und dann auf die Schweizer Autobahn. Es ging durch die Berge, da war ich bestimmt 25 Jahre nicht mehr. Dann mehrere kleine Tunnel bis zum Abschluss der Gotthardstraßentunnel abschloss. Danach die Fahrt bergab nach Chiasso. Die Straße wird ja bei SWR3 den ganzen Sommer über in den Staunachrichten genannt. Heute auch, aber in die andere Richtung. Wissen wir schon Bescheid für die Heimreise. Gegen 1930 waren wir dann in Peschiera und haben die Unterkunft bezogen.

Aufenthalt Sonnntag, Montag, Dienstag: Mitte Oktober, ist das nicht zu spät für den See? Aktuell würde ich das bejahen. Wetter ist ziemlich bescheiden. Am ersten Tag war es noch ok. Da haben wir uns fast mit der Zeit verzettelt, waren mit dem Rad unterwegs und hatten kein Licht dabei. Beim letzten Tageslicht kamen wir zurück. Gestern, am Montag dann den ganzen Tag Nieselregen. Nochmal Fahrrad, diesesmal nach Vallegio. Auf der Hinfahrt haben sich die Regenwolken gesammelt, beim Mittagessen begann der Regen, auf dem Heimweg dann Nieselregen. Es geht schöner, aber Urlaub ist Urlaub. Für heute war ursprünglich eine Bahnfahrt nach Verona geplant, aber wegen des angekündigten Regens, der ausblieb, haben wir das auf morgen verlegt. Heute deswegen nochmal Fahrrad, wieder nach Sirmione, aber mit Fahrradschloss. So konnten wir auch einmal durch die Altstadt schlendern. Nach welchen Regeln das Fahrradschieben dort verboten ist erschließt sich mir nicht, aber das „no bikes“ des Aufsehers war unerbittlich. Drei Super Lokale haben wir schon ausprobiert, das erste war das 31, Via Colombare 8 in Sirmione, im Gebäude des Hotel Marolda. Dort gab es tatsächlich vitello tonnato vorneweg, dann Pizza, mit Birnen, Nüsse und Parmaschinken und Lachs. Nicht schlecht. Am zweiten Tag in Vallegio waren wir in der osteria Tre corone, piazza carlo alberto 26. Die Tortelini mit Kürbis waren ok, vielleicht etwas wenig für eine hungrige Sportlerin, meine Spaghetti carbonara waren spitze. Und heute sind wir zum Sushi buffet gefahren, das war vom allerfeinsten. Sushi Fu in Sirmione, sushifu.it. Zum ersten Mal Asahi Bier getrunken, aus der Flasche, eiskalt. Sehr gut. Sushi war auch richtig klasse, das Mittagsbuffet für 16,90 incl. Coperto, das bedeutet Eintritt, so wird das hier genannt. Kann man auch Trinkgeld dazu sagen. Dann schauen wir mal, wie morgen das Wetter wird.

Mittwoch, 22. Oktober, Verona.
die Nacht war kühl, die Heizung ist schon bei 10 Grad draußen überfordert. Italien stellt man sich ja auch wärmer vor, ist es aber nicht. Wir sind nach dem Frühstück mit dem Bus 26 nach Verona gefahren und haben uns dort umgesehen. Keine Sonne, aber auch kein Regen, also ging soweit. Die Tortellini in einem Studentenlokal mittags waren ok, Kaffee ist in Italien immer spitze. Da hab ich noch keinen Reinfall erlebt. Und mehr als 3 Eur kostet ein doppelter Kaffee auch nicht. Die Stadt war nicht überlaufen, lediglich an den Tourihotspots muss man ein wenig auf seine Habseligkeiten aufpassen, da sich dort auch Taschendiebe rumtreiben. Wir blieben unbehelligt davon und sind am Nachmittag wieder zurückgefahren. Fahrkarten braucht man von der Tarifzone 4, die kosten beim Fahrer 5, im Tabaccino knapp 4 EUR pro Nase. Der Bus braucht eine Stunde für eine Fahrt. Den Fahrplan gibt es hier:

Donnerstag, 23.Oktober
Die Temperatur ging, aber von oben kam schon in der Nacht Feuchtigkeit, die sich anhörte, als ob 5 Waschbären auf dem Dach turnten. Das Wasser wurde heute auch nicht abgestellt. Die Laune ist entsprechend nicht so toll, aber morgen soll es wieder besser werden. Heute wurde zum ersten Mal gekocht, Trainingslagernudeln, Penne mit Thunfischsauce und Pecorino. Gar nicht mal so schlecht.