Oswiecim

20140622_222106

Oswiecim, das wird erst einmal niemand etwas sagen. Eigentlich müsste auf das s noch ein Strich und unter das e ein Häkchen, so wie auf der Abbildung, das lässt mein Zeichensatz im WordPress aber (noch) nicht zu.
Oswiecim ist der Name einer Stadt in Kleinpolen, 20km südöstlich von Katowice gelegen, die auch unter Auschwitz bekannt geworden ist. Das kennt nun widerum jeder von euch. Heute, am 20.06.2014 waren wir dort. Meine ersten Eindrücke kann ich hier schon einmal wiedergeben.

Also Auschwitz, das kennt man schon aus der Schule, das muss ein gottverlassener Ort sein, schwarz-weiss, dunkel und kalt. So hat man es aus der Schilderung der Geschichtslehrer, bei mir war das Herr Beuster, der Rektor der Schule selbst, in Erinnerung. Ist es einen Tag vor Sommeranfang aber nicht. Alles ist grün, warm, die Sonne scheint. Die Stadt und die Gedenkstätte liegen inmitten einer guten Infrastruktur. Um das Stammlager herum hat sich die Stadt entwickelt, es gibt Supermärkte, Tankstellen, alles was man so braucht. Die Parkplätze werden von Menschen bewacht, die fürs Parken 8 Zloty, also ca. 2EUR verlangen. Man besucht das KZ-Museum, oder wie es offiziell heißt, Muzeum Auschwitz-Birkenau, in kurzen Hosen, in pre-destroyed Jeans und crogs. Es kostet 40 Zloty Eintritt, das sind 10 EUR, pro Person. Man erschrickt unwillkürlich, das ist ja für polnische Verhältnisse viel Geld. Für Momente gehen einem Gedanken durch den Kopf wie, wird hier mit dem Holocaust auch noch Geld verdient? Aber im Verlaufe des Nachmittags wird klar, das muss ja alles unterhalten werden, die Führungen müssen organisiert werden, und wer soll es sonst bezahlen als der Besucher selbst?

Führungen werden in allen Sprachen angeboten, Favoriten sind Polnisch, Deutsch und Englisch. Unsere Führung beginnt um 1230, es sind sehr viele Teilnehmer. Sie werden in zwei Gruppen aufgeteilt, eine ältere Dame mit roten Haaren zieht die Hälfte der Personen zu sich rüber, ich überrede meine Frau auch zu ihr zu gehen. Ein Glücksfall, die Führerin ist die stellvertretende Leiterin der Gedenkstätte, Frau Krystyna Oleksy. Sie spricht fliessend deutsch, die Führung im Stammlager ist mit elektronischer Verstärkung, das ist auch nötig, wir sind in der Rushhour, die Gruppen stehen dicht an dicht.

Es geht los, die Unterschiede zwischen Auschwitz als Konzentrationslager und als Vernichtungslager erklärt sie uns, wir besuchen die Blöcke im Stammlager und das Krematorium. Wir sehen den Block 11 in dem schon Pater Maksymilian Kolbe gestorben ist, nachdem er sich für einen zum Tode verurteilten Familienvater hat in den Hungerbunker einsperren lassen. Die Stehzellen in die vier Mann durch eine kleine Tür in eine 90*90cm gr0ße Zelle kriechen und dort die Nacht stehend verbringen, immer in der Gefahr zu ersticken. Die Dunkelzellen im Block 11, die Erschiessungswand zwischen Block 10 und 11. Man saugt die Bilder auf und liest es abends dann im Internet auf den diversen Seiten noch einmal nach.

Nach dem Stammlager gibt man am Eingang das headset wieder ab und fährt mit dem Bus zum Lager Birkenau. Das liegt dann schon eher am Waldrand und etwas abgelegen. Nachdem man sich orientiert hat geht die Führung weiter, und zwar den Weg, den der größte Teil der Neuankömmlinge auch gegangen ist, ins Gas. Der Weg ist recht leicht zu beschreiben. Aus dem Viehwaggon auf der Rampe aussteigen zur Selektion, wer noch arbeiten kann, das ist rund ein Viertel der Neuankömmlinge, in die Unterkünfte, wobei Unterkunft die Baracke noch vornehm umschreibt. Alle anderen gehen über eine breite Straße direkt zur unterirdischen Entkleidungskammer, dann ins Gas. Die Körper werden einen Stock höher im Krematorium verbrannt. Entkleidungskammer, Gaskammer und Krematorium sind nur noch Ruinen, aber die Todesmaschinerie ist deutlich erkennbar. Von der Ankunft bis zum Sterben vergehen da möglicherweise nur 1-2 Stunden.

Zum Abschluss des Tages besucht man noch zwei Baracken am Eingang von Birkenau, eine Männerbaracke und die Sanitärbaracke. Wenn man sich 70 Jahre zurückversetzt und vorstellt, wie entwürdigend das Leben war, wenn man dort nur versucht hat, zu überleben.

Wir kletterten dann als letztes noch einmal das Wachgebäude hoch, in den Turm. Dort machte ich das nachfolgende Bild von der Rampe. Das ist vermutlich schon x-mal veröffentlich worden, 1,5 Millionen Besucher machen ja auch mindestens ebensoviele Fotos, aber trotzdem. Den Rest zeige ich nach Bedarf.

Unser Dank geht an Pani Oleksy für die Führung und die Beantwortung unserer Fragen. updates folgen.

update vom 21.06.2014: Ich habe in der Nacht schlecht geschlafen. Immer wieder gehen mir die Bilder mit der engen Stehzelle durch den Kopf, der Gedanke, dort hineinzumüssen, lässt mich lange nicht einschlafen. Ich weiss, eine solche Angst ist völlig unbegründet, aber ich kann das in der Nacht nicht abstellen.

 

SAMSUNG

 

abgestürzt

heute im Bus Linie 116 in Warschau gesehen. Gut dass es nur einer der Werbungsschirme war und nicht einer für die Sicherheit des Systems. Wir lernen, auch das polnische Windows stürzt ab. Wir wissen noch nicht, warum.

Absturz Windows

 

qone8, Browservirus

Qone8 ist ein Virus für Windows, der den Browser befällt. Über eine geänderte Startseite und Suchmaschine blendet die Malware Werbung auf Webseiten und Suchergebnisse ein. Die geänderte Startseiteneinstellungen zurückzusetzen kann schonmal schiefgehen, wenn der Virus bei der Installation einen Parameter in das Startkommando des Browsers einträgt, die bei JEDEM Starten des Browser aufgerufen wird, egal was sonst eingestellt ist.

Lösung: Rechtsklick auf den Browser, vor dem START natürlich, Eigenschaften, die Adresse rausnehmen, speichern, fertig.

EOT

Umlaute Zeichensätze im Thunderbird

wenn Umlaute bei Mails immer wieder falsch dargestellt werden, dann gibts noch die Möglichkeit im Thunderbird zu korrigieren:

erweiterte Konfiguration (Extras, Einstellungen, Erweitert, Allgemein, „Konfiguration bearbeiten“)?

folgenden den Eintrag suchen mailnews.force_charset_override
dieser muss auf „false“ stehen.

Ausserdem im Kontextmenü der Posteingänge mit Rechtsklick, Eigenschaften, Allgemein überprüfen, unteres Kästchen kein Haken.
dann müsste alles gut sein

– bei mir war es das auch!
🙂

samsung galaxy splus im bootloop/ smartphone defekt nach Handgepäckkontrolle?

KW46, Flughafen Frankfurt: Die Handgepäckkontrolle am Frankfurter Flughafen verlief noch ganz normal. Allerdings muss man jedesmal ein Kleidungsstück mehr ausziehen und aufs Band legen. Das Smartphone war in der Jackentasche, eingeschaltet und online. Die Jacke habe ich auf das Röntgenband in eine Kunststoffbox gelegt. Nach der Kontrolle sind wir relativ zeitnah auch eingestiegen und ich habe im Flugzeug das smartphone ganz ausgeschaltet. Leider habe ich nach den röntgen nicht nachgeschaut, ob das Telefon noch geht.
Nach der Landung und dem Applaus hab ich das Ding wieder eingeschaltet, es bootete aber nur bis zum bunten Samsung-Logo, dann begann der Bootvorgang von vorne. Bootloop hatte ich vorher nur einmal gehört, aber gesehen jetzt zum ersten Mal. Ausschalten ging nicht, nur durch Akku entfernen.
Im Hotel hatten wir LAN und ich konnte den Fehler recherchieren. Erste Treffer sagten: factory reset durchführen. Dazu muss man den volume+ Knopf festhalten und das Gerät einschalten, wenn dann das Samsung Logo erscheint loslassen. Als nächstes kommt das Android Logo, danach muss man die Menutaste links drücken. Dann kann man aus dem quasi bios eine Funktion mittels der Volumetaste auswählen und die mit der mittleren Menütaste bestätigen.
Das habe ich alles ausgeführt, das Gerät hat sich nicht wieder erholt. Den Fehler habe ich Samsung geschildert, die sagten: ohoh!
Ich solle das smartphone einsenden, zum service nach Flensburg. Und da ist es jetzt. Mal sehen, wann es zurückkommt.

update:
19.11. Versand mit DHL zu Datrepair nach Flensburg
23.11. Quittung von Datrepair, dass das Gerät eingegangen sei.
27.11. 06:07 Uhr: Start der Reparatur
27.11. 12:58 Uhr: Gerät geht wieder in den Versand, nach erfolgreicher Reparatur. die SW musste neu aufgespielt werden. Woher der Fehler stammt, konnten die Flensburger nich sagen.
28.11. 12:03 Uhr: Auslieferung von GLS. Respekt! Das Telefon ist wieder wie neu!

Wir haben geheiratet! Pobralismy sie!

Anna und ich haben am Samstag dem 21.07.2012 um 12 Uhr mittags im Standesamt in Wiesbaden Naurod geheiratet!

Anna i ja pobralismy sie w sobote 21.07.2012 o godz.12 w USC Wiesbaden Naurod!

Anna and me got married on Saturday July 21st high noon at the register office in Wiesbaden Naurod!

my

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nächter Auftritt der Swing Company Wiesbaden: 20. Mai 2012, Sonnenberg, Bürgerhaus

Unser nächster Auftritt mit der Swing-Company-Wiesbaden findet am 20.Mai 2012 im Bürgerhaus WI-Sonnenberg statt. Veranstalter wird wieder das Amt für Altenarbeit sein, daher sind die Karten nicht im freien Verkauf sondern werden nur an Gäste 60+ verkauft.

Aus unserem Repertoire welches u.a.  Stücke von  Bert Kaempfert, Neal Hefty, Henry Mancini, Glenn Miller, W. C. Handy, Charlie Barnet, Schostakowitsch umfasst wird unser Band Leader Hans Jürgen „Fritz“ Mattke wieder ein paar neue Titel präsentieren, die er erst ganz frisch arrangiert hat, da ist kaum die Tinte trocken. Viele unserer Titel sind älter als der älteste Musiker, aber auch einige relativ junge Hits hat der „Chef“ arrangiert, so „Heal the World“ oder „We are the champions“.

Fotos vom letzten Konzert sind bereits auf der Seite der Swing Company online, ein Klick genügt

Gerlos, Austria

Gerlos, letzter Tag

Ein schöner Urlaub in den Alpen geht zu Ende. Heute waren wir nur noch einmal ausrollen und die Räder reinigen. Gestern haben wir deswegen aber den Hausberg von Gerlos bestiegen, ebenfalls per Rad. Bis zur Höhe von 2277m konnten wir fahren, kleinere Schiebepassagen inbegriffen. Den Gipfel des Isskogel haben wir dann zu Fuß erreicht, die Räder blieben auf der Bergstation der letzten Seilbahn stehen. Da weit und breit kein Mensch mehr unterwegs war, bestand hier auch keine Gefahr, dass wir anschliessend keine Abfahrt sondern einen Abstieg machen mussten.


Bild vom Isskogel

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Jimski, Anna and me at the beergarden

Last sunday, we’ve been in Mainz to visit my friend Jimski. This year, its already our 20th anniversary, do you remember buddy? We met on a xmas-party in Palo Alto in December 1991. Time flies.
Anna shot the photo:
Jimski and me
that was probably the last beergarden-date for 2011 and Europe.

Pilze bis zum Bersten. grzyby do sytosci

Ich liege infolge der riesigen Pilzmahlzeit fast unbeweglich auf dem Sofa und verfasse gerade die Nachlese des heutigen Pilztages. Mittlerweile merke ich auch etwas die Beine, der Wettkampf gestern hat doch auch Spuren hinterlassen.

Das war heute irre im Wald, aber das seht ihr auch gleich auf den Fotos. Es hat wie immer schleppend begonnen, aber dann ging es Schlag auf Schlag. Die letzten Steinpilze standen direkt am Weg. Mit einem Auto hätte man die umgefahren, ehrlich.
Als wir gegen 13:45 Uhr wieder beim Pilzexperten Franz Heller vorgefahren sind, hat der nur gesagt: „Ah, die Profis waren wieder unterwegs.“ Naja, so etwa haben wir uns nach diesem sensationellen Tag gefühlt. Das bestimmen war auch wieder sinnvoll, denn der Inhalt unserer Gifttasche war tatsächlich ungeniessbar, bzw. giftig. Auch zwei Knollenblätterpilze und zwei Schwefelritterlinge waren dabei, aber wie schon gesagt, in einer Extra-Tüte. Was wir nicht sicher kennen, kommt nicht in den Korb!
unsere Ausbeute

Die Tagesernte ausgebreitet im Kofferraum. Die leere Dose links hinten diente zum getrennten transportieren der verschiedenen Sorten.

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Pilze satt

Nach unserem ersten Kurs letzten Samstag waren wir gestern alleine unterwegs und haben gesammelt:
unsere Ausbeute

Anschliessend haben wir unsere Sammlung mal dem Fachmann Franz Heller gezeigt. Dazu haben wir alle schön ausgebreitet und unsere Pilze bestimmt. Er war zufrieden und hat sogar einen aus der Sammlung „unsicher“ noch zurück auf den Speisepilzplatz (s.o.) gelegt. Einen „Kahlen Krempling“ hatten wir auch dabei, der lag im Schälchen für nicht essbar. Das stimmt soweit auch, allerdings hatte man den früher gegessen, solange bis festtgestellt wurde, dass dieser Pilz ein Gift einthält, welches sich im Körper ansammelt. Die toxische Wirkung kann nach wenigen Monaten aber auch nach Jahren  eintreten. Deswegen wurde er dann vor ein paar Jahren als giftig eingestuft.

So hatten wir ca. 2kg zusammen die fast nicht in die Pfanne gepasst haben. So gab es jetzt 2 Tage lang Pilzsauce satt und die war spitze. Im einzelnen fanden wir

ganze neun Steinpilze, davon ein flockenstieliger Hexenröhrling, Rotfußröhrlinge, Perlpilze, einen Birkenpilz, zwei Parasol, drei Semmelstoppelpilze, Lärchenröhrlinge (die gelben oben in der rechten Kiste), zwei echte Pfifferlinge, eine Marone und  … nächsten Samstag gehen wir wieder suchen.

 Warning: Cannot modify header information – headers already sent by

oder

“ Microsoft Notepad, forgetaboutit!

so sah der ganze Fehler aus, ein paar Stellen musste ich iksen:

 Warning: Cannot modify header information – headers already sent by (output started at /home/xxxx//wp-config.php:1) in /xxxxx//wp-login.php on line 290 Warning: Cannot modify header information – headers already sent by (output started at /xxxxxx/xxxxx/wp-config.php:1) in /xxxx/xxxx/html/x/wp-login.php on line 302

Die vorstehende Fehlermeldung erschien, als ich neulich an meiner configdatei rumfrickelte.

Ich hab den Fehler gemacht und das Script mit dem Microsoft Notepad (der Standard Editor von W7) bearbeitet. Dieser speichert beim Sichern der Datei das zeichen „“ (ohne Anführungszeichen ganz an den Anfang der Datei, quasi vor den ?php-Tag. Da man das nicht sieht, findet man den Fehler auch nicht so schnell. beim Login in das Backend erscheint dann die im Titel zu sehende Fehlermeldung.

Verwendet man einen anderen Editor, z.B. PROTON, dann passiert das nicht und die Dateien bleiben so, wie sie sind.

Good Luck!

Quetschekuche

Es ist soweit, vor ein paar Minuten ist der zweite Versuch einen Quetschekuchen zu backen, geglückt. Während ich den ersten noch mit Hefeteig gemacht habe und mir die Quetschen ausgegangen sind, hab ich jetzt auf den Rat meiner Mutter gehört und Quark-Ölteil gemacht. Wie das geht? Man rührt 125g Quark (ich hab 40prozentigen genommen, da ich auf 40Prozent stehe) 3EL Öl, 3EL Milch, 200g Mehl, 80g Zucker und ein wenig Backpulver zusammen, verknetet alles und walzt es auseinander so dass es auf ein eingefettetes Backblech passt. Dann die Quetschen entsteint und schön eingeschnitten und draufgelegt. Quetschen kennen keine Platzangst. Nach knapp 40 Minuten im Backofen war er fertig. Wenn ich Lust hab, mach ich nachher grad noch einen und mess mal die Quetschen ab, die man dafür braucht, um das Rezept zu komplettieren. Also merke: Nie Hefeteig, nur Quark-Öl! Guten Appetit

update: 1500 Gramm Quetschen sind erforderlich.
Quetschekuche
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Challenge Roth 2011

Ich bin begeistert und drücke die Daumen. Mein Kumpel hat bei seinem Ironmandebut das Schwimmen in 1h15′ absolviert und legt die ersten 37km mit 31km/h hin. Dabei war er total aufgeregt, beim Grillen am Freitagabend. Das passiert auch eher selten, der gewöhnliche Triathlet besucht 36h vor dem Rennen keine Grillparty mehr. Das zeichnet ihn also schon aus.

Teil dir die Körner ein Junge, der Wettkampf ist noch lang!

Hier gehts zu den Ergebnissen bzw. meiner Watchlist

Es ist 11:15, der Schnitt liegt nach 70km immer noch über 30km/h. Respekt. Leider kann ich meine Zeiten nicht vergleichen, in Frankfurt war 07 die Zeitnahme nicht so detailliert, die Strecken sind ausserdem nicht vergleichbar, vom Höhenprofil.

Ich fall vom Glauben ab, sogar mein Schwimmkumpel der in der M60 an den Start ging ist unterwegs und absolviert, was das Zwischenergebnis angebt ein Superrennen. Dabei hätte er fast abgesagt, infolge ständiger Beschwerden beim Laufen.

13:53 MESZ: nach 153km bei der M25 bzw 120 bei der M60 gehen die Durschnittsgeschwindigkeiten runter auf 28. Es muss ziemlich heiß auf der Strecke sein, der führende der Gesamtwertung hat bereits 35km auf der Laufstrecke absolviert und kann sich in einer halben Stunde in den Whirlpool setzen. Aber das schaffen meine beiden auch noch. durchhalten Jungs, das schwerste kommt noch!

14:22: der erste ist im Ziel, nach 7:41. unfassbar. meine Freunde fahren noch Rad

14:40: während in der Küche die Frikadellen brutzeln, hat auch der letzte aus meiner Watchlist das Radziel erreicht. Jetzt nur noch 42km laufen. Also für mich war damals das laufen eine Erholung, zumindest am Anfang 🙂

15:41: Die Zeiten werden nicht aktualisiert. Hoffentlich ist nur der Server zusammengebrochen und nicht meine Freunde.

15:48: alle sind auf der Strecke. es war nur der Server!

19:00: Gerd fehlt noch, der Rest ist im Ziel. Herzlichen Glückwunsch zur ersten Langdistanz!

nalesniki jagodowe czy blueberry pancakes

Heute lernen wir, wie man, um jetzt auch mal das deutsche Wort zu verwenden (englisch und polnisch stehen ja bereits in der Überschrift) Heidelbeerpfannkuchen bäckt.

Eigentlich ist es ganz einfach, jedoch steht dem Genuss der leckeren Pfannkuchen eine ziemliche Hürde im Weg, wenn es wie gerade in Polen von Moskitos wimmelt. Zu allererst muss man sich nämlich ausziehen und von Kopf bis Fuß mit Autan Family einreiben. Sonst fressen einem die Biester  auf, das ist kein Scherz. Danach macht man einen Spaziergang in Richtung Wald, vorzugsweise dort, wo es Waldheidelbeeren gibt. Wir sind gerade an der frischen Nehrung im Urlaub (s.a Bericht über den Urlaub 2010) und dort gibt es schätzungsweise 15 Tonnen dieser Früchte, verteilt auf ca. 20 Quadratkilometer.
Im Wald sieht das ganze dann so aus, wenn man sich einen Strauch gegriffen hat und ihn umdreht:
Waldheidelbeeren nature
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Joshua Redman in Ruesselsheim

Gestern also kam der amerikanische Saxofonist nach Rüsselsheim in Begleitung eines Pianisten, eines Bassisten und eines Percussionisten. Das Theater war etwas muffig am Anfang und- nicht ausverkauft. Jazz zieht halt doch nicht so die Massen an. Wir waren vom Alter her auch am unteren Ende, also in etwa gleich alt, wie der Protagonist selbst.

Die Show war nicht schlecht, JR spielte wie immer outstanding, die anderen drei waren ebenfalls richtig gut. Der Schlagzeuger hatte eine Menge selten gehörter Effekte drauf und der Bassist überzeugte durch solide Handarbeit. Die Titel selbst hörten sich für meine Begriffe alle ein wenig gleich an, meine Begleitung sprach sogar von einem Klangteppich, mangels klar erkennbarer Melodien, Jazz halt. Dies war evtl auch dem Pianisten zu verdanken. die Stücke waren von der Aufmachung alle ähnlich. Es gab keine gecoverten Titel zu hören. Für mich und meinen nicht maßgeblichen Geschmack wäre auch um 22 Uhr Zeit zum gehen gewesen, es gab aber noch zwei Zugaben die wir brav anhörten. So war nach 1h45′ Schluss und wir fuhren wieder zurück.

Also objektiv eine tolle Show, aber ICH würde nicht nochmal hingehen. Mir liegt Funk (und natürlich unsere eigene handgemachte Musik)  einfach doch ein wenig näher.

Franz Konrad Martin (1932-2009)

Plötzlich und unerwartet starb unser Vater am vergangenen Sonntag nach einem Herzinfarkt.
Er wurde 77 Jahre alt.
Der Trauergottesdienst fand am Mittwoch, dem 25.11.2009 in der katholischen Kirche St. Barbara statt, anschließend wurde er auf dem Friedhof beigesetzt.
Franz Martin