SKS zeigt vorbildlich Nachhaltigkeit

Vor zwei Wochen war ich im Begriff, mein X-board von SKS zu reaktivieren. Das Board lag eine Zeit rum, da ich die letzte Zeit fast nur mit dem FAT-Bike gefahren bin und für das habe ich ein extrabreites X-Guard.
Bei der Montage stellte ich fest, dass die Auflagergummis nicht komplett sind, 2/4 fehlen. Damit sitzt das Board natürlich nicht stabil und klappert außerdem. Die Läden in Wiesbaden (BOC24 und Lucky-bike) winken ab, aber der Verkäufer bei LB meinte, ich soll doch mal bei SKS anfragen, da die Auflagergummis nicht einzeln verkauft werden. Aber wenn die einer hat, dann die Firma, die die herstellt. So hab ich das auch gemacht. Frau Hauschke-Kramer hat mir dann, nachdem wir uns über das Modell einig waren, 5 Auflagergummis und 2 Spanngummis geschickt. So brauch ich das Brett nicht wegwerfen und hab weiter ein einigermaßen sauberes Gesicht beim Regen. Danke Frau H-Kramer! Das ist Nachhaltigkeit.

Rakete wieder startklar

MTB-Marathon Wiesbaden 2018

Zusammen mit den üblichen Verdächtigen war ich 2018 wieder am Start eines Rennens. Es hat richtig Spaß gemacht, kann man vielleicht auch am Zielfoto gut erkennen. Hier ein paar Impressionen aus dem Rennen:

http://www.wiesbadenmarathon.de/galerie/?image=20981

Die Strecke kannte ich ja schon, das ging mit dem Fatbike auch gar nicht mal so schlecht, gerade die mit viel Schotter, Ästen und sonstige Hindernissen fuhren sich echt fett. Und im ERgebnis war ich 10 Minuten schneller im Ziel als noch 2016. Ich bin sehr zufrieden. Meine Frau auch!

Silber im Eishockey

Dass ich das noch erleben darf: Die deutsche Eishockeynationalmannschaft gewinnt die Olympische Silbermedaille im Eishockey. Und das ohne schwierige haarsträubende Berechnung, wie das 1976 bei der Bronzemedaille der Fall war. Ich erinnere mich noch daran, dass es einen Riesenzirkus gab, bis das Ergebnis feststand. Da ist eine klare Entscheidung  wie das heutzutage üblich ist, natürlich besser. Eishockey ist noch richtiger Sport. Da gibts nach dem Spiel Bier (und nicht nur eins) und die Spieler sind nicht solche Pussies wie die Fußballer, die nach einem Spiel 4 Tage Pause brauchen. Nein, beim Hockei, wie Xaver Unsinn immer sagte, werden 7 Spiele in 11 Tagen gespielt. Muss man sich halt etwas schneller erholen. Vielen Dank für den tollen Sport!

Mühelos den Berg hinauf

Heute, auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, fuhr ich mit dem Rad durch Martinsthal. Dort überholte ich einen dunkelhäutigen jungen Mann auf dem Fahrrad, das Fahrrad optisch und akustisch längst mit allen Komponenten weit über der Verschleißgrenze. Den sehe ich nicht mehr, denke ich mir so, als ich vorbeifahre und grüße freundlich. Der junge Mann grüßt zurück. Ich muss dann in Schlangenbad links ab und schaue zwischendurch ein-zweimal zurück, ob ich ihn  noch sehe, mit seiner grünen Adidas-Schirmmütze. Tatsächlich, er bleibt dran. 50m vor dem Ortseingangsschild in Schlangenbad hat er mich wieder. Seine Reifen seien fast platt, erklärt er mir. Auf die Frage Auto oder Presta sagt er Auto, also kann ich ihm Luft anbieten. Wir pumpen das Vorderrad auf, ich will das Hinterrad auch aufpumpen, da schaut mich schon der Schlauch aus zwei fetten Löchern der Flanken an. Forget about it denke ich mir, das wird nix. Wir fahren weiter, dabei stellen wir fest, dass wir beide nach SWA müssen, er wohnt dort im Flüchtlingsheim. Die Steigung von Schlangenbad nach Bärstadt hoch ist jeden Tag das Highlight unseres Heimweges. Dort schalte ich schön aufs kleine Kettenblatt und hinten auf eines der größten drei, dann gehts den Berg hinauf. Der junge Mann, wie sich herausstellt, Marathonläufer aus Äthiopien, geht einfach kurz aus dem Sattel, wenn er es im Sitzen nicht mehr schafft. Und erzaehlt munter weiter, von der Flucht aus Äthiopien, durch den Sudan, die Sahara nach Libyen, in einer Nussschale übers Meer nach Italien, Frankreich Deutschland. So erreichen wir flott Bärstadt und bis zu uns und einem heißen Tee ist es nicht mehr weit. Ich stelle ihm die Schaltung ein, montiere einen neuen Reifen, der alte ist wirklich durch. Mit seinem Rad wäre ich noch nicht einmal um den Block gefahren. Von seinem Hobby, dem Laufen hat er mir erzählt. Den Gickellauf hat er gewonnen, 2015. Ich hab nachgeschaut, es stimmt.

Mein erster persönlicher Kontakt zu einem Flüchtling

update vom Herbst 2017: den Koblenz Marathon hat er gewonnen, in 2:46. Respekt. Zum nachlesen hier klicken.

MTB im Stadtwald

Heute Mountainbikemarathon in Wiesbaden. Toll wars, klasse organisiert, super Streckenführung, (dürfte identisch mit der vom letzten Jahr gewesen sein, aber wenn man sie nur einmal im Jahr fährt wirds nicht langweilig) vorbildliche Zeitmessung. Danke Alex!

Kritisieren würde ich die unsportlichen Teilnehmer der 27km Runde, die wie die Axt im Walde unterwegs waren. Hier sind keine Profis unterwegs, wir müssen morgen alle arbeiten, entpannt Euch doch und überholt, wenn es die breiten Waldwege bergauf geht!

Weiterhin anzusprechen sind die weggeworfenen Powergel-Beutelchen. Die passten doch gefüllt in die Trikottasche und entleert sind sie noch leichter. Gewaschen wir das Trikot eh, also warum nicht wieder einstecken? OK, auf der ein oder anderen Abfahrt verliert man schon mal eine Flasche oder einen Schlauch, aber mutwillig Folie in die Landschaft werfen, das muss nicht sein.

Ich schlage eine Wettkampfbesprechung vor dem Start mit Teilnahmeverpflichtung vor. Beim Triathlon gibt es das schon lange. Dort wird das nochmal angesprochen. Wenn es dann den Kampfrichtern auffällt, können die sofort Strafen aussprechen.

Also, wenn es das Training zulässt, dann starte ich nächstes Jahr wieder. Und danke an meine Frau für die Unterstützung!

2016-07-03 09.45.14

 

summertime at Rheinboellen

this July, we could arange again a meeting with my old friend Nobby at his house in the beautiful country Hunsrueck in the western of Germany. Couple of days before, I picked up my new F3 lefty at my cousins bikestore in EisenacH/Thueringen. What should I tell. this bike is a weapon. Maybe its caused also by the good constitution of my legs but this stiff aluminum frame gives you acceleration/speed with every kick. That makes fun.

as usual, we made a picture at the highest point,

and this time also at the beautiful vistapoint and restaurant „the Schweizerhaus“ pretty close to the old father rhine, but 150m higher.

this was a really nice day. and after the strawberry cake, they brought us another piece of cheesecake too! c u soon again